Donnerstag, 19. Juni 2008
Donnerstag, 29. November 2007
nein, diesmal nicht die Schweizer:
"Venezuelas Präsident Chavez lässt die Uhren eine halbe Stunde zurückdrehen. Grund: Die USA würden der Welt die Einteilung in Zeitzonen zu vollen Stunden aufzwingen."
Da sind die Inder wohl mal wieder ihrer Zeit (um eine halbe Stunde) voraus  Naja, ausserdem auch noch mindestens Iran, Neufundland, teilweise Kanada und Australien, Afghanistan, Kokosinseln, Myanmar... Da guggen die USA sicher bloed.
Dienstag, 6. November 2007
Am Sonntag sind Moni und ich mal wieder zum Optiker getigert und ich hab nun endlich meine neue Brille bekommen... leider aber nicht passend fuer mich zurecht gebogen, weil kein faehiger Mitarbeiter da war. Danach sind wir zum Birla Tempel gefahren und haben ihn nach 2 Stunden Warterei wegen Mittagspause auch anschauen duerfen. Ungefaehr die halbe indische Armee hatte dies auch vor und draengelte sich schamlos nach vorne oder winkte uns in die Kamera. Der Tempel ist schon sehr schoen, aber nicht so bunt wie die Hindu-Tempel sonst meistens sind. Der Priester im Heiligtum des Tempels verteilte mit einem Loeffel gesegnetes Wasser an die Besucher. Mich wies er jedoch ziemlich unfreundlich darauf hin, dass ich es nur bekaeme, wenn ich es auch trinken wuerde. In anderen Tempeln waren die Priester sonst immer sehr freundlich und kamen einen sogar entgegen oder erklaerten, was man in so einem Hindu-Tempel eigentlich macht. Da fand ich dieses Exemplar von Priester schon ein bisschen seltsam.
Wir kamen irgendwann dann wieder zu unsrer Wohnung zurueck und Christian und Matthias gingen fuer uns alle Grillhaehnchen holen.
Am Montag musste ich dann leider wieder zur Arbeit und Moni packte derweil ihren Koffer. Wir gingen am Abend noch mal indisch essen und gegen 23 Uhr fuhren Moni und ich zum Flughafen. Leider darf man diesen bloeden Flughafen nur mit Flugticket betreten und so mussten wir uns schon draussen verabschieden. Mittlerweile ist sie gut in Deutschland angekommen und packt meine ganzen Sachen aus, die ich ihr schon mal mitgegeben habe
Sonntag, 4. November 2007
Mittwoch, 31. Oktober 2007
Wir hatten heute einen sehr entspannten ersten Tag in Goa. Ich bin nach dem Aufstehen erstmal ins Meer gerannt und hab mich und den Sand wieder an den Strand spuelen lassen. Das Wasser ist ziemlich warm, eigentlich schon zu warm. Aber ich versuche mal, nicht so viel zu meckern 
Danach gabs Atlantic Breakfast mit Spiegelei und Speck und Bohnen. Naja... das war ein Fehlgriff, aber ok. Haben noch Obstsalat gegessen und richtigen Kaffee getrunken. Ein Highlight!
Anschliessend spazierten wir gemuetlich die linke Haelfte des Strandes ab. Unser Holzhaeuschen befindet sich ziemlich zentral in der Mitte und wir planen schon fuer morgen, die andere Haelfte zu erkunden. Wir schlenderten also gemuetlich, unterbrochen von einigen Bootsverkaeufern, Tuchverleihern und Hennakuenstlerinnen herum und erreichten dann auch bald das Ende des Strandes (kompletter Strand ist wohl etwa 4 - 5km lag). Dort ignorierten wir dann einen besonders penetranten Bootstourenverkaeufer und nahmen uns den weniger penetranten Bootstourenverkaeufer, um eine Bootstour zu kaufen. Wir setzten uns in ein kleines halbes Katermaran-Holzboot (oder etwas aehnlichem, ich hab keine Ahnung von Booten. Es hatte jedenfalls so eine Stuetze an einer Seite) und fuhren in die "Backwaters", ein truebes, stilles Sumpfwassergebiet hinterm Strand. Wir sahen ein paar huebsche Voegelchen (Herons und Kingfischers und so... schaut mal jemand nach, was das auf Deutsch ist, ja?  ) und nach einer Stunde kamen wir wieder sicher am Strand an.
Danach entspannten wir uns bei einem kuehlen Getraenk und liefen langsam wieder zurueck zu unsrem Huettchen. Den Rest des Tages gammelten wir dann auf den Liegen vor unsrem Huettchenrestaurant und sind nun schon schoen rot und hoffentlich bald schoen braun.
Dienstag, 30. Oktober 2007
Moni und ich sind heute morgen erstmal in den Bus gestiegen, denn die Rikschas streiken fuer hoehere Fahrgebuehren und dagegen, dass die Rikschas durch Autos ersetzt werden. Naja, Christian und Matthias jedenfalls haben eine halbe Stunde auf eine Rikscha zur Arbeit gewartet und sich daher entschlossen, zu Hause zu bleiben. Da ich nicht sxo 100%tig sicher war, wie man mit dem Bus zum Flughafen kommt, war das ein bisschen aufregend, aber wir haben es gemeistert.
Im Flughafen verlief dann alles reibungslos. Irgendwann sassen wir in unsrer sehr leeren Maschine nach Goa und waren nach dem Start auch schon fast wieder im Landeanflug. In Goa angekommen, empfing uns zunaechst eine warme, schwuele Luft und eine Horde Taxifahrer, die uns alle zum Palolem Beach fahren wollten (soviel zum "Geheimtip" aus dem Lonley Planet). Wir ignorierten diese grosszuegig und stellten uns an die nichtmarkierte Bushaltestelle und warteten ein wenig in bruetender goanischer Sonne auf den Bus nach Margao. Im Stehen an Inder gekuschelt erreichten wir diese Stadt dann auch eine Stunde spaeter. Von dort aus gings gleich weiter in den naechsten Bus nach Chauri oder Chaudi (auf meinem Stadtplan steht beides und die Inder scheinen sich auch nicht so einig zu sein). Das dauerte dann wieder eine gute Stunde. Abgekaempft kletterten wir in den letzten Bus, den nach Palolem. Und etwa 15 Minuten spaeter waren wir dann auch da, empfangen von freundlichen jungen Maennern mit tollen Zimmer, in denen wir naechtigen sollten oder aelteren Maennern, deren Rikscha wir schon fuer den naechsten Tag haetten buchen koennen. Im Ignorieren geuebt liefen wir jedoch zuenaechst zum Strand und suchten uns eine Strandhuette. Wir naechtigen nun in einer Holzhuette, ziemlich direkt am Meer, mit Bett, Dusche und Klo und mehr nicht (fuer mehr ist auch wirklich kein Platz). Das ganze kostet pro Nacht etwa 8 Euro und ist... naja... noch ok. Gespeist haben wir dann mit Meerblick in einem Restaurant neben unsren Huetten. Fuer mich gabs Fisch (Snapper), der ziemlich lecker war und fast so viel wie unsre Huette gekostet hat. Windig ist es hier uebrigens nicht, aber das Meer produziert beeindruckende Wellen, in denen ich sicher nicht schwimmen kann. Mal sehen, ob es morgen ruhiger ist.
Nach dem Futter sind wir noch an den Strandgeschaeften entlang flaniert und es kam einem alles sehr bekannt vor: T-Shirts mit grellgruenen, kiffenden Zwergen, Elefantenholzfiguerchen, Henna-Malereien, Gras-Pfeifen, bunte Batik-Klamotten und der ganze andere Klimbim, den man auch auf deutschen "alternativen" Festen findet. Man kann sich hier sogar die passenden Dread Locks machen lassen und sich einen grossen Backpacker-Rucksack kaufen.
Viel los ist hier uebrigens nicht. Angeblich sind wir die ersten in dieser Saison in unsrer Holzhuette und das Restaurant fuehrt noch keine indische Gerichte, denn es ist erst seit 2 Tagen geoeffnet. Trotzdem habe ich seit mindestens 3 Monaten nicht mehr so viele weisse Menschen gesehen. Es scheint sich dabei meistens um Brite zu handeln. Der Strand ist sehr schoen und sicher schon auf vielen Postkarten verewigt worden. Man muss nur aufpassen, dass man nicht ueber Hunde, Kuehe oder deren Hinterlassenschaften stolpert...
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